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PlanetengeodäsieFeld Tagebuch - Team Mainalon

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Feld Tagebuch - Team Mainalon

Bild
Die Berghütte am Mainalon auf 1568m Höhe
Lupe

"Die Welt ist ein Buch, und die die nicht reisen lesen nur eine Seite davon."  St. Augustine

Abfahrt

Wir begannen unsere Reise am frühen Morgen des 10ten August in Berlin. Ungefähr um 10 Uhr morgens kamen wir am Flughafen von Athen an und wurden von Anastasios in Empfang genommen. Danach kümmerten wir uns um unser Mietauto und reisten weiter nach Tripoli, wo wir uns mit Mitgliedern der Astronomievereine Sparta und Patras-ORION trafen und mit sehr leckerer Eiscreme versorgt wurden (Hier ein Dankeschön an all unsere Gastgeber!). Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann weiter nach Mainalon, unserer Endziel.

Ankunft

Nachmittags erreichten wir die Gebirgskette Mainalon, ein wunderschöner Ort mit üppig grünen Bergen und glasklarem Himmel. Wir übernachteten im Mainalon Refugium, das von einem Griechen namens Taso verwaltet wird. Wir unterhielten uns eine Weile und ruhten uns etwas aus

Tagesablauf

Unser Plan war es, vier Nächte lang Beobachtungen durchzuführen. Im Gegensatz zum Team Österreich hatten wir ziemliches Glück, da das Wetter während unseres Aufenthalts in Mainalon sehr schön war: am Tag sonnig und während der Nacht zwar etwas kühl (schließlich befanden wir uns auf 1600m Höhe) aber klar. Also kurz gefasst: das Wetter war perfekt für Perseidenbeobachtungen! Unsere tägliche Routine bestand darin, unsere Kamera gegen 21.30 Uhr für einen Testlauf aufzubauen. In allen vier Nächten begannen wir mit den Beobachtungen um 22.00 Uhr und stoppten um 5.30 Uhr morgens ohne jegliche Unterbrechung. Neben den Kameraaufnahmen führten wir auch visuelle Beobachtungen durch, was ein echtes Erlebnis war, da wir ein paar Perseiden mit wirklich großen Leuchtspuren sehen konnten.

Sterngucker vs. Wilderer

Unsere letzte Beobachtungsnacht war ziemlich aufregend: wir waren ganz schön müde, saßen beieinander und unterhielten uns über Dinge wie Glauben und Unglauben als wir plötzlich seltsame Stimmen hörten und die Lichter von Taschenlampen auf dem nächstgelegenen Hügel sahen ... das hat uns einen ganz schönen Schrecken eingejagt. Später erklärte uns einer der griechischen Jungs, dass es sich wohl um Jäger gehandelt haben muss, die gefährdete Arten wildern, aber in dieser Nacht waren wir zum Glück außerhalb ihrer Reichweite ;-)

Fazit

Ich war zum ersten Mal in Griechenland und fand, dass es viele Gemeinsamkeiten mit meinem Heimatland Pakistan hat - die Temperaturen in Athen stehen hierbei natürlich an der Spitze. Ich traf neue Leute mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen und konnte währenddessen die Naturschönheiten des griechischen Festlands entdecken.Vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen gab mir die Teilnahme an der Perseiden-Kampagne die Gelegenheit, die Grundlagen der Meteorwissenschaften zu verstehen, was mir wie ich glaube bei meinem weiteren Studium von Nutzen sein wird.

Besonderer Dank

Ich möchte mich herzlich bei allen Leuten, die ich in Griechenland kennenlernen durfte für Gastfreundschaft und vieles mehr bedanken: Anastasios Margonis, Konstantinos Athanasopoulos, Kostas Gourgouliatos und ein besonderer Dank geht an Taso, unseren Gastgeber.

(Text von: Ali Iftikhar, Student, IGG, TU Berlin)

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